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Erster Spatenstich für neues Verwaltungsgebäude in Laatzen

Nachhaltig und unabhängig: Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover setzt beim Neubau der Hauptverwaltung auf Geothermie / Fertigstellung bis Herbst 2014 

Datum: 14.05.2012

Bevor die schweren Baufahrzeuge anrollen, ist Muskelkraft gefragt: Mit dem ersten Spatenstich haben der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Horst Fricke, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Professor Michael Sommer, Bürgermeister Thomas Prinz und Professor Hans Struhk von der Struhk Architekten Planungsgesellschaft mbH die Bauarbeiten für das neue Verwaltungsgebäude des größten norddeutschen Rentenversicherers in Laatzen offiziell gestartet. In der „Stadt der Sinne“ südlich von Hannover entsteht in den nächsten zwei Jahren für rund 67 Millionen Euro die neue Hauptverwaltung mit Platz für etwa 1.200 Beschäftigte. 

Stolz verwies Fricke auf das zukunftsweisende Energiekonzept für den Neubau: „Wir setzen im Wesentlichen auf Geothermie – und damit auf das Prinzip der Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit.“ Nachhaltig, weil die Erdwärme zum Heizen und Kühlen des Gebäudes die bisherigen Energiekosten um mehr als 70 Prozent senken wird. Und unabhängig, weil künftige Energiepreiserhöhungen damit für das Gebäude nur von geringer Bedeutung sein werden. 

Mit einer Bruttogeschossfläche von rund 30.000 Quadratmetern wird die neue Hauptverwaltung nur noch etwa halb so groß wie das bisherige Haus. Die Beschäftigten sollen voraussichtlich im September 2014 in das neue Gebäude umziehen. „Mit dem Neubau erhält die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ein zukunftsfähiges, beständiges und nutzergerechtes Gebäude, das neue bautechnische Erkenntnisse ebenso berücksichtigt wie künftige Anforderungen an die Arbeitsorganisation“, erklärte der Vorstandsvorsitzende. 

Im September 2008 hatte sich der Vorstand entschlossen, ein neues Verwaltungsgebäude für den Rentenversicherer zu bauen – und den Altbau nicht zu renovieren. Wirtschaftliche Gründe gaben den Ausschlag: Etwa 40 Jahre nach Planung und erstem Spatenstich arbeiten in dem jetzigen Gebäude noch etwa 1.300 Beschäftigte – ausgelegt war es ursprünglich für mehr als 2.000. Der deutliche Personalrückgang, besonders aber die stark gestiegenen Energiepreise in den vergangenen Jahren lassen das vollklimatisierte Gebäude nicht mehr wirtschaftlich betreiben, obwohl sämtliche Energiesparmöglichkeiten längst ausgeschöpft sind. 

Auch die Zukunft des bisherigen Verwaltungsgebäudes, das achtstöckig und in Wabenform direkt an einer städtischen Hauptverkehrsader liegt, ist inzwischen geklärt: Nach zahleichen Gesprächen mit Kaufinteressenten wurde der Altbau an eine Bietergemeinschaft verkauft, die auf dem Gelände eine Wohnbebauung plant.