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Ferienjobs: Wann es brutto für netto gibt

Datum: 13.07.2012

Ferienjobs machen sich bezahlt: Als Handlanger in vielen Branchen bessern Schüler und Studierende jetzt wieder ihr Taschengeld auf. Beschränken sich die fleißigen Helfer auf die Sommerferien, ist es egal, wie viel sie verdienen: Sie brauchen keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen und haben brutto so viel wie netto in der Tasche. Darauf hat die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt hingewiesen.

Die meisten Ferienjobber vereinbaren mit ihren Arbeitgebern eine kurzfristige Beschäftigung. Dann gilt der Vertrag für längstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage. Wird dieser Zeitraum auch bei mehreren Beschäftigungen in einem Jahr nicht überschritten, spielen das Gehalt und die Arbeitsstunden keine Rolle, und der Job bleibt sozialversicherungsfrei.

Dauert die Beschäftigung länger, kann ein Studierender bis zu 400 Euro im Monat verdienen, ohne dass Sozialbeiträge fällig werden. Nur der Arbeitgeber zahlt für ihn Pauschalabgaben: unter anderem 15 Prozent an die gesetzliche Rentenversicherung. Wer jetzt schon zusätzlich fürs Alter vorsorgen möchte, kann die Differenz aus dem Arbeitgeberanteil und dem vollen Beitrag zur Rentenversicherung von 19,6 Prozent aus eigener Tasche draufzahlen. Bei einem Verdienst von 400 Euro sind das 18.40 Euro. Und wer sich auch um seine private Altersvorsorge kümmern möchte, hat nun Anspruch auf die staatlichen Zulagen zur Riester-Rente.

www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.              

Nr. 14/12