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Parlament der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover tagt

Datum: 07.06.2013

Professor Sommer: Reha-Topf am Jahresende leer

Das Geld für medizinisch hochwertige Rehabilitationen könnte schon bald knapp werden: „Wir gehen schon jetzt davon aus, dass das Budget von 248 Millionen Euro am Ende des Jahres ausgeschöpft sein wird,“ berichtete der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Professor Michael Sommer jetzt auf der Vertreterversammlung des größten norddeutschen Rentenversicherers in Bad Pyrmont. Besonders in den vergangenen Wochen zog die Nachfrage nach medizinischen Rehabilitationen wieder an.

Die steigenden Reha-Antragszahlen sind Folge der demografischen Entwicklung und des längeren Erwerbslebens. Zwar habe die Politik die von der Deutschen Rentenversicherung seit Jahren geforderte Erhöhung des Reha-Budgets grundsätzlich befürwortet. „Ein Gesetzgebungsverfahren steht aber immer noch aus – und wird vor der Bundestagswahl im September wohl nicht mehr thematisiert“, kritisierte Professor Sommer.

Der Vorstandsvorsitzende lobte die guten Erfolge seines Hauses in der Reha-Forschung. Vor allem in der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation verzeichne der Rentenversicherer gute Fortschritte. Die innovativen Behandlungskonzepte orientieren sich eng an den tatsächlichen Bewegungsabläufen im Berufsalltag und sind der bislang erfolgreichste Weg, gesundheitlich beeinträchtigten Arbeitnehmern wieder zurück ins Arbeitsleben zu helfen.
Die große Nachfrage nach Rehabilitationen beschert der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover volle Kliniken: „Die Rehazentren Bad Eilsen, Bad Pyrmont und Oberharz und die Klinik Teutoburger Wald arbeiten wirtschaftlich und sind damit auch für die Zukunft gut aufgestellt“, sagte Professor Sommer. Das bescheinigte kürzlich auch die Aufsicht, als sie die Strukturen und Abläufe in den Häusern unter die Lupe nahm.
Derzeit werden die Kliniken des norddeutschen Rentenversicherers energetisch und komfortgerecht auf den neuesten Stand gebracht. So gut wie abgeschlossen ist die zweijährige Sanierung der Klinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde. In den nächsten zwei Jahren steht ein solcher Umbau in der Klinik Friedrichshöhe in Bad Pyrmont an, wo dann die Patientenzimmer und die Bäder in Sonnen- und Brunnenhaus sowie Balkone, Fassaden und Dächer modernisiert werden. Schließlich soll auch das Reha-Zentrum Bad Eilsen saniert werden.

Der Vorstandsvorsitzende wies auch darauf hin, dass die Frage der beitragsmäßigen Abwicklung der Beschäftigung von Honorarkräften an niedersächsischen Schulen nach wie vor ungeklärt ist. Die Rechtsposition der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ist in dieser Frage unverändert; daher werden die Prüfungen weiter stringent fortgesetzt, damit die Honorarkräfte die ihnen zustehenden Rentenansprüche gutgeschrieben bekommen. Darüber hinaus ist die Rentenversicherung weiterhin an einer einvernehmlichen Regelung mit dem Land interessiert.


Professor Sommer informierte die Delegierten auf der Vertreterversammlung zudem über den Stand der Umstrukturierungen der Auskunft und Beratung. So können die Kunden den Beratungsservice der Deutschen Rentenversicherung nach ihren Umzügen in die Innenstädte von Verden und Celle jetzt noch besser erreichen. Auch in Göttingen werden die Beratungsräume Mitte Juni an den „Puls der Stadt“ verlegt. Citynahe Standorte sind zudem für die Beratungsstellen in Stade und Lüneburg vorgesehen.

Nr. 14/13