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Vertreterversammlung beschließt Haushalt 2016

Datum: 01.12.2015

Vorstandsvorsitzende Helga Schwitzer:
Arbeitsplatzbezogene Reha hilft, Altersarmut zu vermeiden 

Gestiegene Beitragseinnahmen in diesem Jahr und eine deutliche Rentenerhöhung im nächsten: Mit ihren 125 Jahren zeigt die gesetzliche Rentenversicherung ihre Leistungsfähigkeit – und beschert der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover für 2016 einen kräftigen Zuwachs. Um fast neun Prozent steigt ihr Etat auf 11,5 Milliarden Euro. Das hat die Vertreterversammlung des niedersächsischen Rentenversicherers jetzt bei ihrem Treffen in Laatzen beschlossen. 

In seinem Haushalt hat der größte Rentenversicherer Norddeutschlands fast 9,1 Milliarden Euro an Einnahmen aus Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung eingeplant. Hinzu kommen Bundeszuschüsse in Höhe von fast 2,3 Milliarden Euro. Von den Einnahmen schüttet das Haus volle 98 Prozent an Versicherte und Rentner wieder aus. So werden im nächsten Jahr etwa 9,2 Milliarden Euro allein für Renten ausgezahlt. Zudem beteiligt sich die Rentenversicherung an der Krankenversicherung der Rentner mit 642,7 Millionen Euro. Und für medizinische und berufliche Rehabilitationen sieht das Zahlenwerk weitere 282 Millionen Euro vor. 

Auch wenn die gesetzliche Rentenversicherung im Jubiläumsjahr finanziell gut aufgestellt ist: „Unterm Strich werden ihre Reserven in den nächsten Jahren kontinuierlich abschmelzen“, warnte die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Helga Schwitzer, in ihrer Rede vor den Delegierten. So sei abzusehen, dass die Dynamik der Einnahmen mit den steigenden Ausgaben nicht Schritt halten kann. 

Gut angelegt sind die Investitionen in die arbeitsplatzbezogene Reha. Hier verzeichnet der niedersächsische Rentenversicherer große Erfolge: Die Anzahl der Versicherten, die nach einer medizinischen Behandlung wieder ins Erwerbsleben zurückkehren konnten, sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, berichtete Schwitzer. Parallel mussten immer weniger Versicherte nach einer Rehabilitation in Rente gehen. „Die guten Ergebnisse sind der Beweis dafür, dass moderne Reha-Konzepte den Versicherten am ehesten helfen, möglichst gesund im Berufsleben zu bleiben und Altersarmut zu vermeiden“, betonte die Vorstandsvorsitzende. 

Auch im Bereich der Auskunft und Beratung gab es Erfreuliches zu vermelden: So konnten die Beschäftigten im Beratungszentrum in Lüneburg vor kurzem in einen zentral gelegenen, barrierefreien Neubau umziehen. Ein solcher Umzug sei ebenso für die Geschäftsstelle in Stade geplant. 

Bereits sieben Monate zurück liegt inzwischen der Umzug der Beschäftigten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in Laatzen. Das neue Verwaltungsgebäude, das direkt neben dem Beratungsgebäude und dem Altbau entstanden ist, war erstmals auch Tagungsort der Vertreterversammlung des Rentenversicherers. Hier konnten sich die Delegierten ein Bild machen von den neuen und modernen Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. 

Die Vertreterversammlung ist das oberste Selbstverwaltungsorgan der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Hier nehmen je 15 ehrenamtliche Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber die Interessen der Beitragszahler wahr; sie treffen richtungsweisende Entscheidungen und legen den Haushalt für den Rentenversicherer fest. In diesem Jahr lagen die Geschicke der Vertreterversammlung gleich zweifach in weiblicher Hand: Mit Helga Schwitzer berichtete erstmals eine Frau als Vorstandsvorsitzende den ehrenamtlichen Delegierten. Zudem stand die Veranstaltung unter dem Vorsitz von Birgit Stehl als Vertreterin der Arbeitgeber.