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Fort- und Weiterbildung

Informationen über Fortbildung im Bereich Sozialmedizin und Rehabilitation sowie über Weiterbildungsmöglichkeiten für Ärzte und Therapeuten.

Fortbildung für Ärzte

Die sozialmedizinische Fortbildung richtet sich an

  • Ärztinnen und Ärzte, die in den sozialmedizinischen Diensten der Sozialleistungsträger oder in Rehabilitationseinrichtungen tätig sind,
  • externe ärztliche Gutachterinnen und Gutachter
  • Psychologinnen und Psychologen sowie andere therapeutisch tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rehabilitationseinrichtungen
  • Rehablitationsfachberaterinnen und -berater sowie
  • an Juristinnen und Juristen, die mit sozialmedizinischen Fragestellungen befasst sind.

Termine und Themen 2019

Januar - Erkrankungen der Sinnesorgane (Veranstaltung 0435.1500)

Erkrankungen der Sinnesorgane - Teilhabeleistungen und sozialmedizinische Beurteilung der erwerbsbezogenen Leistungsfähigkeit

16.01. bis 18.01.2019 im Ostseebad Schönberg

Leitung
Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsort
Ostseeklinik Schönberg-Holm
An den Salzwiesen 1
24217 Ostseebad Schönberg

Die Zertifizierung der Fortbildung wird bei der Landesärztekammer Schleswig-Holstein beantragt.

Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

Ansprechpartnerin für Anmeldungen
Sabine Mützelburg
Telefon 030 865-85645
Telefax 030 865-28507

mailto:sabine.muetzelburg@drv-bund.de

Tagungsprogramm

Februar - Abhängigkeitserkrankungen (Veranstaltung 0435.1510)

Abhängigkeitserkrankungen - Teilhabeleistungen und sozialmedizinische Beurteilung und erwerbsbezogenen Leistungsfähigkeit

13.02. bis 15.02.2019 in Bad Essen

Leitung
Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsort
Paracelsus Kliniken Bad Essen
Empterweg 5
49152 Bad Essen

Die Zertifizierung der Fortbildung wird bei der Ärztekammer Niedersachsen beantragt.

Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

Ansprechpartnerin für Anmeldungen
Sabine Mützelburg
Telefon 030 865-85645
Telefax 030 865-28507

mailto:sabine.muetzelburg@drv-bund.de

Tagungsprogramm

März - Neurologische Erkrankungen (Veranstaltung 0435.1520)

Neurologische Erkrankungen - Teilhabeleistungen und sozialmedizinische Beurteilung des erwerbsbezogenen Leistungsvermögens

27.03. bis 29.03.2019 in Soltau

Leitung
Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsort
MediClin Klinikum Soltau
Oeninger Weg 59
29614 Soltau

Die Zertifizierung der Fortbildung wird bei der Ärztekammer Niedersachsen beantragt.

Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

Ansprechpartnerin für Anmeldungen
Sabine Mützelburg
Telefon 030 865-85645
Telefax 030 865-28507

mailto:sabine.muetzelburg@drv-bund.de

Tagungsprogramm

Juni - Workshop: Sozialmedizinische Beurteilung der erwerbsbezogenen Leistungsfähigkeit (Veranstaltung 3500.1040)

05.06. bis 07.06.2019 in Erkner bei Berlin

Leitung
Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsort
Bildungszentrum Erkner
Seestr. 39
15537 Erkner

Die Zertifizierung der Fortbildung wird bei der Landesärztekammer Brandenburg beantragt.

Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

Ansprechpartnerin für Anmeldungen
Sabine Mützelburg
Telefon 030 865-85645
Telefax 030 865-28507

mailto:sabine.muetzelburg@drv-bund.de

September - Orthopädische Erkrankungen (Veranstaltung 0435.1530)

Orthopädische Erkrankungen - Teilhabeleistungen und sozialmedizinische Beurteilung des erwerbsbezogenen Leistungsvermögens

04.09. bis 06.09.2019 in Bad Pyrmont

Leitung
Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsort
Reha-Zentrum der Deutschen Rentenversicherung Bund
Klinik Weser
Schulstraße 2
31812 Bad Pyrmont

Die Zertifizierung der Fortbildung wird bei der Ärztekammer Niedersachsen beantragt.

Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

Ansprechpartnerin für Anmeldungen
Sabine Mützelburg
Telefon 030 865-85645
Telefax 030 865-28507

mailto:sabine.muetzelburg@drv-bund.de

Tagungsprogramm

Oktober 2019 - Onkologisch-hämatologische Erkrankungen (Veranstaltung 0435.1540)

Onkologisch-hämatologische Erkrankungen: Teilhabeleistungen und sozialmedizinische Beurteilung des erwerbsbezogenen Leistungsvermögens

16.10. bis 18.10.2019 in Bad Kreuznach

Leitung
Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsort
Nahetalklinik
Fachklinik für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation (AHB)
Burgweg 14
55543 Bad Kreuznach

Die Zertifizierung der Fortbildung wird bei der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz beantragt.

Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

Ansprechpartnerin für Anmeldungen
Sabine Mützelburg
Telefon 030 865-85645
Telefax 030 865-28507

mailto:sabine.muetzelburg@drv-bund.de

Tagungsprogramm

Fortbildung für das Reha-Team

Ziel der Fortbildung ist die Qualifizierung der nicht-ärztlichen Berufsgruppen in sozialmedizinischen Fragestellungen und die Förderung der interdisziplinären Kommunikation. Die Fortbildung ist als Curriculum aufgebaut. Das erste und dritte Modul ist berufsgruppenübergreifend, das zweite Modul berufsgruppenspezifisch konzipiert. Neben der Wissensvermittlung soll vor allem die praktische Anwendung anhand von Fallbeispielen im Fokus der Veranstaltung stehen.

Es werden zwei Fortbildungsreihen angeboten. Die Fortbildungsreihen richten sich primär an alle nicht-ärztlichen therapeutischen Berufsgruppen, die an der sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung mitwirken.

Für die Fortbildungsreihe I umfasst die Zielgruppe Ergotherapeuten/ Ergotherapeutinnen, Physiotherapeuten/ Physiotherapeutinnen, Sport- und Gymnastiklehrer/ Sport- und Gymnastiklehrerinnen, Sportwissenschaftler/ Sportwissenschaftlerinnen (Diplom, BA, MA), Sportlehrer/ Sportlehrerinnen (Diplom, BA, MA), Sozialarbeiter/ Sozialarbeiterinnen (Diplom, BA, MA), Sozialpädagogen/ Sozialpädagoginnen (Diplom, BA, MA), Psychologen/ Psychologinnen (Diplom, MA) und Psychologische Psychotherapeuten/ Psychologische Psychotherapeutinnen, Diätassistentinnen und Diätassistenten (Diplom, BA, MA), Oecotrophologinnen und Oecotrophologen (Diplom, BA, MA) und Ernährungswissenschaftlerinnen und Ernährungswissenschaftler (Diplom, BA, MA) in der medizinischen Rehabilitation mit somatischen und neurologischen Indikationen und Abhängigkeitserkrankungen.

Die Fortbildungsreihe II richtet sich an Psychologische Psychotherapeuten/ Psychologische Psychotherapeutinnen in der medizinischen Rehabilitation zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen und psychosomatischen Erkrankungen.

Fortbildung 2019 - Curriculum „Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung im Reha-Team“

Zielgruppe: Therapeuten und Therapeutinnen in der medizinischen Rehabilitation aus den Bereichen Psychologie, Bewegungstherapie, Ergotherapie, Ernährungstherapie und Soziale Arbeit

Weiterbildung

Weiterbildung für Ärzte

Die sozialmedizinische Weiterbildung richtet sich vorwiegend an Ärzte, die in den sozialmedizinischen Diensten von Sozialleistungsträgern, in Rehabilitationseinrichtungen oder als Gutachter für Sozialleistungsträger tätig sind.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin und/oder Rehabilitationswesen erworben werden. Die Weiterbildung richtet sich in den meisten Landesärztekammern noch nach den Bestimmungen der (Muster-)Weiterbildungsordnung von 1992. Im Jahr 2003 wurde eine neue (Muster-)Weiterbildungsordnung verabschiedet, die in den Landesärztekammern derzeit umgesetzt wird.

Informationen zur ärztlichen Weiterbildung erteilen die zuständigen Landesärztekammern.

Zusatzbezeichnung Sozialmedizin

Mit der Weiterbildung im Bereich Sozialmedizin sollen in Ergänzung zur ärztlichen Fachkompetenz unter anderem Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Bewertung von

  • Art und Umfang gesundheitlicher Störungen
  • deren Ursachen und Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit im beruflichen und sozialen Umfeld

erworben werden. Fundierte Kenntnisse über die Rahmenbedingungen, Aufgaben und Leistungen des sozialen Sicherungssystems sollen es den sozialmedizinisch weitergebildeten Ärztinnen und Ärzten ermöglichen, Sozialleistungsträger in Fragen der medizinischen Versorgung zu beraten.

Die inhaltlichen Anforderungen der Weiterbildung sind in der aktuell gültigen Weiterbildungsordnung aufgeführt.

Die für die Erlangung der Zusatzbezeichnung Sozialmedizin erforderlichen theoretischen Grund- und Aufbaukurse werden an unterschiedlichen Weiterbildungseinrichtungen angeboten.

Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen

Im Rahmen der Weiterbildung im Bereich Rehabilitationswesen sollen praxisbezogene Kenntnisse aus dem Bereich der Rehabilitation für die tägliche Arbeit mit Versicherten beziehungsweise für die sozialmedizinische Tätigkeit bei Sozialleistungsträgern erworben werden. Kenntnisse aktueller sozialmedizinischen Grundlagen, diagnostischer und rehabilitativer Möglichkeiten für rehabilitationsrelevante Indikationen sollen vertieft werden. Daneben werden unter anderem indikationsübergreifende Themen wie Zugang zur Rehabilitation, Beurteilung von Rehabilitationsbedarf, -fähigkeit und -potential sowie Rehabilitationsprognose behandelt.

Die inhaltlichen Anforderungen sind in der aktuell gültigen Weiterbildungsordnung aufgeführt.

Die für die Erlangung der Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen erforderlichen theoretischen Grund- und Aufbaukurse werden an unterschiedlichen Weiterbildungseinrichtungen angeboten.

Weiterbildungseinrichtungen

Die für die ärztliche Weiterbildung in Sozialmedizin beziehungsweise Rehabilitationswesen erforderlichen theoretischen Grund- und Aufbaukurse werden an unterschiedlichen Akademien angeboten. Informationen zu den Kursen sind bei den jeweiligen Kursanbietern erhältlich.

Übersicht über die Kursanbieter für Sozialmedizin / Rehabilitationswesen

Weiterbildungen für Gruppen- und Einzeltherapeuten im Tätigkeitsfeld Sucht

Die Weiterbildungen sind ausschließlich für die in der Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ beschriebenen Berufsgruppen vorgesehen und werden insbesondere von Diplom-Sozialarbeitern und Diplom-Sozialpädagogen, aber auch von Ärzten und Diplom-Psychologen genutzt.

Die Projektuntergruppe „Zusatzausbildungen“ des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR), jetzt Deutsche Rentenversicherung Bund, hat Kriterien für die Beurteilung von Gruppen- und Einzeltherapeuten im Tätigkeitsfeld Sucht entwickelt, die 1992 in der Zeitschrift „Deutsche Rentenversicherung“ veröffentlicht wurden. Diese Auswahlkriterien sind gemeinsam von der Renten- und Krankenversicherung überarbeitet worden und am 01. Januar 2012 in Kraft getreten (Anlage 1).

Anlage 1 (PDF, 40KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die Suchtfachverbände wurden im Rahmen von Stellungnahmen und einer gemeinsamen Erörterung einbezogen. Die Anregungen der Verbände wurden aufgegriffen und insbesondere bei den Übergangsregelungen berücksichtigt.

Seit 1992 werden von den Mitgliedern der Projektuntergruppe (seit Januar 2007: Experten für Weiterbildungen) Curricula von Instituten geprüft, die ihre Weiterbildungen mit der Bitte um eine Empfehlung auf Anerkennung bei der Deutschen Rentenversicherung Bund einreichen. Die von den Gremien der Deutschen Rentenversicherung zur Anerkennung empfohlenen Weiterbildungen werden regelmäßig in einer Liste aktualisiert (Anlage 2).

Anlage 2 (PDF, 33KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die Weiterbildungen sind ausschließlich für die in der Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ beschriebenen Berufsgruppen vorgesehen und werden insbesondere von Diplom-Sozialarbeitern und Diplom-Sozialpädagogen, aber auch von Ärzten und Diplom-Psychologen genutzt.

Denn Gruppen- und Einzeltherapeuten in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker bedürfen einer fundierten theoretischen und praktischen Weiterbildung auf der Grundlage eines wissenschaftlich abgesicherten Psychotherapieverfahrens. Wichtige Weiterbildungsinhalte werden in den Auswahlkriterien beschrieben. Ferner sind Vorgaben zu den Prüfungsrichtlinien und Angaben zur Qualifikation der Dozenten, Lehrtherapeuten und Supervisoren aufgenommen worden. Angemessene Übergangsregelungen ermöglichen den ausbildenden Instituten und den sich in der Weiterbildung befindlichen Teilnehmern den Übergang ohne Nachteile. Ziel ist, eine weitere wisenschaftlich fundierte Qualitätsverbesserung der Weiterbildungen zu erreichen.