Deutsche Rentenversicherung

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Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus

Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus. Lohnt sich das? Hier finden Sie Fragen und Antworten dazu.

Den Berechnungen liegen Werte aus Januar 2018 zugrunde.

Was bringt es mir, über das reguläre Rentenalter hinaus zu arbeiten?

Für jeden Monat, den ein Versicherter über das reguläre Rentenalter hinaus arbeitet und keine Rente bezieht, gibt es einen Rentenzuschlag in Höhe von 0,5 Prozent. Wer seine Rente um ein Jahr aufschiebt, erhält also allein dafür einen Zuschlag von 6 Prozent. Zusätzlich erhöht sich die Rente durch die weitere Beitragszahlung.

Beispiel
Ein Durchschnittsverdiener (3.156 Euro pro Monat), der bei Erreichen der regulären Altersgrenze 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, würde aktuell eine monatliche Bruttorente in Höhe von 1.396,35 Euro in den alten Bundesländern erhalten. Schiebt er seinen Renteneintritt um zwei Jahre auf und arbeitet weiter, beliefe sich sein Rentenanspruch nach heutigen Werten auf 1.633,42 Euro. Das entspricht einer Erhöhung um rund 17 Prozent. Die reguläre Altersgrenze liegt für den Jahrgang 1953 bei 65 Jahren und 7 Monaten.

Musste ich bisher Beiträge zur Rentenversicherung zahlen, wenn ich trotz meiner Altersrente weiter gearbeitet habe?

Wer über das reguläre Rentenalter hinaus noch arbeitete und bereits eine Vollrente wegen Alters bezog, musste keine Rentenversicherungsbeiträge mehr zahlen. Bei einer Beschäftigung musste allerdings der Arbeitgeber seinen Beitragsanteil zur Rentenversicherung abführen. Die Rente erhöhte sich dadurch jedoch nicht.

Wie wirkt es sich auf meine Rente aus, wenn ich als Rentner oder Rentnerin weiter arbeite?

Bezieher einer Rente können nach Erreichen der Regelaltersgrenze durch Erklärung gegenüber ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit erhalten, während einer Beschäftigung Arbeitnehmerbeiträge zur Rentenversicherung zu entrichten. Durch die eigenen und die vom Arbeitgeber gezahlten Rentenversicherungsbeiträge erhöht sich die Rente zum 1. Juli des darauffolgenden Jahres.

Beispiele:
Clemens D. hat nach Erreichen der Regelaltersgrenze im Dezember 2017 neben seiner Rente vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 ein monatliches Einkommen in Höhe des halben Durchschnittsverdienstes von aktuell 1.578 Euro erzielt. Hierauf hat er neben seinem Arbeitgeber auch selbst Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von 1.761 Euro gezahlt. Ab 1. Juli 2019 würde sich seine Rente daher nach heutigen Werten um 16,91 Euro erhöhen

David E. übt nach Erreichen der Regelaltersgrenze im Dezember 2017 neben seiner Rente vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 einen Minijob mit einem monatlichen Verdienst von 450 Euro aus. Hierauf hat er neben seinem Arbeitgeber auch selbst Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von 195 Euro gezahlt. Ab 1. Juli 2019 würde sich seine Rente daher nach heutigen Werten um 4,82 Euro erhöhen.

(Für die Beispiele wurde mit Werten aus Januar 2018 gebrechnet)