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Rehabilitandenfragebogen für die somatischen Indikationen in der stationären medizinischen Rehabilitation (eingesetzt ab Oktober 2007)

Stand 01.10.2007

Seit Mitte 1997 wird ein Fragebogen zur Rehabilitandenbefragung in der Routine der Reha-Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung eingesetzt. Damit wird die subjektive Zufriedenheit mit dem Leistungsangebot erfasst und der Erfolg der Rehabilitation aus Patientensicht ermittelt. In den letzten Jahren wurden große Anstrengungen unternommen, das Fragebogen-Instrument mit Hilfe wissenschaftlicher Unterstützung weiterzuentwickeln.

Der vorliegende, überarbeitete Rehabilitanden-Fragebogen wird als Masterversion seit Oktober 2007 im Bereich der stationären Rehabilitation in den somatischen Indikationsbereichen eingesetzt. Erste Routine-Erfahrungen mit dem neuen Instrument werden nicht vor dem 2. Quartal 2008 zu erwarten sein. Eine erste Rückmeldung der Ergebnisse auf der Grundlage des neuen Instrumentes wird in der zweiten Jahreshälfte 2008 erfolgen.

Die Optimierung zielte zum einen auf Verbesserungen bei der Ausgestaltung des Fragebogens und zum anderen auf Anpassungen der konkreten Fragebogen-Inhalte. Dazu gehörten auf der Ebene des Fragebogens: Kürzung des Fragebogens, Umgestaltung des Layouts und Verbesserung der graphischen Aufbereitung, Maßnahmen zur Erhöhung der Vollständigkeit der Angaben, Verbesserung der Verständlichkeit sowie Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit des Fragebogens. Des Weiteren wurde der Fragen-Katalog durch Einbeziehung von Fragen, welche die Ergebnisse nach der Rehabilitation beeinflussen können (zum Beispiel Selbsthilfeaktivitäten, Nachsorge, belastende Lebensereignisse) erweitert. Ferner wurden ereignisorientierte Angaben (konkrete Vorkommnisse und kritische Zwischenfälle während der Rehabilitation, wie zum Beispiel Behandlungsausfälle, lange Wartezeiten, Therapeutenwechsel) ergänzt.

Der Fragebogen in der aktuellen Fassung ist chronologisch aufgebaut und thematisiert die Zeit vor der Rehabilitation, während der Rehabilitation und nach der Rehabilitation. Er gliedert sich in insgesamt 11 Kapitel, die im Folgenden dargestellt sind:

  1. Gesundheitszustand vor der Reha
  2. Fragen zum Aufenthalt in der Rehaklinik
  3. Vorbereitung auf die Zeit nach der Reha
  4. Nach der Reha
  5. Ereignisse zwischen dem Ende der Reha und jetzt
  6. Fragen zu den gesundheitlichen Beschwerden heute
  7. Lebensgewohnheiten
  8. Erwerbstätigkeit
  9. Erwerbsfähigkeit, Leistungsvermögen, Rente
  10. Gesamtbewertung: Zufriedenheit mit dem Aufenthalt in der Rehaklinik
  11. Geschlecht, Alter, Schulabschluss

Bei den Antwortvorgaben dominiert eine 5-Stufen-Skalierung. Die Sicht des Rehabilitanden sowie die subjektive Einschätzung seines Gesundheitszustandes und seiner Leistungsfähigkeit stellen entscheidende Faktoren der Motivation und der Prognose hinsichtlich der weiteren Erwerbstätigkeit nach einer Rehabilitation dar.

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