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Deutsche Rentenversicherung trauert um Wilfried Gleitze

Datum: 27.11.2019

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Westfalen trauert um ihren früheren Ersten Direktor Wilfried Gleitze. Der Jurist starb jetzt in Münster nach langer schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren. „Mit Wilfried Gleitze hat nicht nur unser Haus, sondern die Deutsche Rentenversicherung insgesamt einen wichtigen Denker und Lenker für den Bestand und die Fortentwicklung der soziale Sicherung in unserem Land verloren“, würdigte der Vorstandsvorsitzende der DRV Westfalen, Alfons Eilers, das berufliche Lebenswerk von Wilfried Gleitze.

Gleitze wurde im niedersächsischen Lindau geboren und wuchs in Mülheim an der Ruhr auf. Seine berufliche Laufbahn begann nach seinem Jura-Studium und seinem Referendariat 1972 im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung in Bonn, wo er auch Büroleiter der damaligen Staatssekretärin Anke Fuchs war. Von 1981 bis 1987 war er Vizepräsident des Bundesversicherungsamtes. 1987 wechselte Wilfried Gleitze dann nach Münster in die Geschäftsführung der damaligen Landesversicherungsanstalt (LVA) Westfalen, fünf Jahre später übernahm er als Erster Direktor den Vorsitz der Geschäftsführung bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2009. In der Zeit hat er den westfälischen Rentenversicherungsträger maßgeblich zu einem modernen Dienstleister weiterentwickelt.

Der Name Wilfried Gleitze ist zudem untrennbar verknüpft mit der großen Organisationsreform in der Rentenversicherung im Jahre 2005. Er hatte durch sein Wirken auf Bundesebene einen großen Anteil am Gelingen des schwierigen Prozesses der Neuorganisation der gesetzlichen Rentenversicherung und somit auch an der Sicherung der Altersvorsorge über Generationen hinweg. Dabei war Wilfried Gleitze stets ein engagierter Streiter für die Stärken des föderalen Systems auch in der Rentenversicherung und für starke Regionalträger, die nah bei ihren Versicherten und Beitragszahlern sind.

Auch nach seiner Pensionierung engagierte er sich weiter für Themen der Alterssicherung und der Rehabilitation sowie für die Aufarbeitung der Geschichte der Sozialversicherung. „Die Rentenversicherung wird Wilfried Gleitze schmerzlich vermissen“, sagte Vorstandsvorsitzender Alfons Eilers.